Baumi, der Weihnachtsstern

Dieser Weihnachtsstern hat überlebt – die letzten 7 Jahre 😉 Irgendwann habe ich um die Weihnatszeit mal einen Weihnachtsstern geschenkt bekommen. Wir beide, der Weihnachtsstern und ich, haben uns auch nach Weihnachten gut angefreundet. Er stand auf der Fensterbank, ich habe ihn gegossen, er ist so vor sich hin gewachsen. Irgendwann brauchte er dann einen größeren Kübel, dann ging das ein paar Jahre so weiter. Inzwischen ist der Weihnachtsstern, ich nenne ihn Baumi, fast 1,50 Meter hoch und hat im letzten Sommer seinen dritten Kübel bezogen. Weil ich ihn nie wirklich gestutzt habe, ist er außerdem genauso breit wie hoch, der Weihnachtsstern. Viele Leute meinten immer wieder, ein Weihnachtsstern kann überhaupt nicht überleben. Ich wusste das nicht…

Ich habe auch inzwischen ein paar Mal probiert, Minibaumis zu züchten. Hier zeige ich Euch mal ein Bild vom aktuellen Versuch:

kleiner Weihnachtsstern, ein Ableger von meinem alten Stern

Die jungen Weihnachtssterne wachsen meist ganz gut an, aber dann verlässt sie leider der Eifer. Glücklicherweise wächst der alte Weihnachtsstern immer weiter und weiter und so kann ich es hoffentlich noch oft versuchen.

PS: Eigentlich hatte ich ja mal gesagt, ich baue nur an, was man essen kann. Aber Weihnachtssterne finde ich so cool, dass ich hier mal eine Ausnahme mache.

Gammliger Eisbergsalat

Vor ein paar Wochen hatte ich diesen Artikel gefunden. Er handelt davon, wie man aus altem Eisbergsalat neuen Salat ziehen könne. Das habe ich natürlich direkt versucht. Leider war der erste Anlauf komplett verkehrt.

Eisbergsalatblätter ins Wasser legen: So war es schonmal falsch…

Ich hatte nur die Außenblättter des Eisbergsalatkopfes ins Wasser gelegt. Nachdem ich mich auch eigentlich schon echt gewundert hatte, wo denn da die Wurzeln herauskommen sollten – habe ich die mal ein YouTube-Video dazu angeschaut: Natürlich muss man den Stumpf mit ins Wasser tun. Das ist außerdem auch viel logischer…

So sollte man es, glaube ich, richtig machen

Also ein neuer Eisbergsalat-Anlauf…

Tatsächlich hat der Salat seit einiger Zeit angefangen, zu wachsen. Seht Ihr die neuen Blättchen im Salatkopf?

Eisbergsalat züchten: Da kommen wenigstens neue Blätter, aber keine Wurzeln…

Aber irgendwie hatte ichs es mir doch anders vorgestellt mit dem Salat – er fängt auch langsam an zu gammeln. In dem Artikel stand, der Salat würde neue Wurzeln ziehen, bisher sehe ich keine einzige Wurzel – nur neue kleine Blättchen. Ich bin mir echt nicht sicher, wie es mit diesem Gammel-Salatkopf weitergehen wird. Soll ich ihn jetzt wegwerfen oder soll ich versuchen, ihn in ein Beet zu setzen?

Ich bin wirklich unschlüssig…

Hat das bei Euch eigentlich funktioniert? Und falls ja, was habt ihr anders gemacht als ich?

Soll ich Hühner halten?

Sollte man Hühner im Garten halten? Seitdem ich mit dem Gärtnern begonnen habe, beschäftigt mich der Gedanke an ein paar Hühnchen im Garten. Ein Freund von mir meinte, es sei auch gar nicht schwer. Aber die Anschaffung von Hühnern muss schon gut geplant sein. Nichts gegen meine Tomaten und meine Erdbeeren, aber 4-5 Hühner sind schon noch einmal eine andere Liga – sie sind eben einfach schon noch deutlich lebendiger als die Pflanzen. Eine Fläche für Hühnerstall und Gehege hätte ich schon. Hübsche 50 Quadratmeter in einer netten Süd-Ost Ecke – da sollten sie hinkommen. 

Hier sollen meine Hühnchen ihr Zuhause bekommen…

Aber keinen Hahn!

Also einen Hahn hole ich mir lieber nicht dazu. Erstens wären da Probleme mit den Nachbarn ausgemacht, zweitens fände ich es total traurig, die kleinen Hühnchen weggeben zu müssen.

Hühner sind schon wirklich viel Arbeit…

Aber morgens zu Sonnenaufgang den Stall aufmachen, Abends zumachen, misten, pflegen jeden Tag; das will wirklich gut überlegt sein. Na klar, es gibt Klappen mit Zeitschaltuhr. Aber was passiert, wenn sich eines der Hühner in der Dämmerung verläuft und nicht mehr rechtzeitig in den Stall kommt. Ich glaube ich würde trotzdem nachschauen. Und wer kümmert sich dann um die Tiere, wenn man in den Urlaub fahren möchte? (Naja – aktuell ist das ja kein Thema) .

Fuchs, hast Du mein Huhn gestohlen?!

Angeblich besteht auch das Risiko, das Füchse nachts die Hühner fangen und fressen – sogar in eher städtischen Lagen. Schon deshalb würde ich immer selbst schauen, ob alle Hühnchen im Stall sind. Aber vielleicht installiere ich mir eine Kamera, dann könnte ich auch von Unterwegs nach dem Rechten sehen.

Überschaubare Kosten für die Hühnerhaltung…

An den Kosten liegt es nicht, für rein paar hundert Euro kann man sich stall und Gehege bei amazon bestellen… Aber nur für die Eier würde ich es nicht tun, allein für Eier ist der Aufwand schon zu groß, oder?  

Kennt jemand ein gutes Buch über Hühnerhaltung für Neulinge?

Jedenfalls bin ich gerade auf der Suche nach einem guten Buch für Einsteiger zur Hühnerhaltung. Und ich werde mich auch noch vor der abschließenden Entscheidung, ob ich mir Hühner anschaffe, Mitt einigen Leuten sprechen, die selbst welche haben. Ich habe gelesen, man kann sich sogar Hühner mieten und testen, ob man mit dem Federvieh klar kommt. Was es nicht alles gibt. 

April, April – vorbei. Aber jetzt regnet’s doch…

Vielleicht sollte ich öfter übers Wetter schreiben, denn nachdem ich gestern Abend meine Hoffnung auf Regen online hier verewigt hatte, regnet es heute morgen wirklich aus Kübeln. Überhaupt fühlt sich der April zu seinem Ende erstmals für mich so an, wie man den wechselhaften Monat aus Kindertagen kannte: Scheisse! Nass und ein wenig kühl. Aber die Erdbeeren wird’s freuen. Ich glaube dem Knoblauch ist es egal, der wächst sowieso immer weiter.

Leider können wir das Wetter nicht beeinflussen (auch wenn der ein oder andere Politiker uns das glaubend machen will), wir können nur einfach das Beste daraus machen. In Zeiten von Corona sollte man ohnehin probieren, das Beste aus jeder Situation zu machen und sich den äußerlichen Gegebenheiten anzupassen anpassen. Vorhin ist mir ein Gedanken gekommen: Wenn es seltener regnet, könnte ich doch einfach mehr Regentonnen aufstellen, um unterm Strich die selbe Menge Wasser zu haben und die nächste Dürrephase besser zu überstehen? Andererseits könnte ich auch Obst und Gemüsesorten anbauen, die weniger Wasser benötigen. Zum Beispiel mehr Knoblauch!

Wie seht Ihr das denn? Sollte man besser schimpfen und den alten Zeiten nachtrauern, versuchen, Trends mit Eigenengagement und Aktionismus umzukehren oder wäre es dann doch besser, sich auf neue Situationen einzustellen?

Einen guten Start in den Mai, wünscht Euch Bob.

Regen!

Jetzt mache ich diese Beet-Sache erst seit ein paar Wochen, doch in der Zeit hat sich meine Perspektive zum Regen ziemlich verändert: Früher fand ich es einfach ziemlich nervig, wenn mich Regen auf der Straße nass gemacht hat. Jetzt habe ich mir eine Regentonne gekauft um Regenwasser für die Pflanzen zu sammeln. Erst jetzt bemerke ich die Trockenheit, denn leider bleibt die Tonne leer. Kein Regen in Sicht für meinen Garten, und auch für sonst niemanden!
Als der Wetterbericht Regen in Aussicht stellte, und gestern morgen der Himmel ausnahmsweise nicht blau war, sondern grau – hoffte ich auf Wasser. Ein wenig kam auch herunter. Aber leider zu wenig. Gestern nicht und heute auch nicht.

Jetzt habe ich die Erdbeeren mit der Gießkanne gegossen und mit Wasser aus der Leitung. Mal wieder. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt!