Kann man eigentlich privat Wein anbauen?

Kann ich eigentlich privat Wein anbauen? Was als fixe Idee begann wird so langsam zu einer… Idee. Vergangenes Wochenende haben wir einen Ausflug ins Weinbaugebiet gemacht. Vielleicht war es der Hauch von Urlaub, vielleicht hat auch einfach der Wein mein Gedächtnis vernebelt. Jedenfalls hatte ich schon tagsüber darüber nachgedacht, wie cool es wäre, eigene Weinreben zu haben; oder sogar einen eigenen Weinberg?

Soll ich einen Weinberg mieten?

Kurze Zeit habe ich auch überlegt, mir einen eigenen Weinberg zu pachten. Die Idee habe ich aber schnell wieder verworfen. Die vakanten Weinberge sind einfach zu weit entfernt von unserem Zuhause. Außerdem komme ich schon aktuell kaum damit klar, dass rings herum im Garten überall Unkraut wuchert und sollte eigentlich erstmal meine private Hecke schneiden, bevor ich auf fremden Grundstücken irgendwelche Dinge kultiviere. Überhaupt hat mich Corona auch faul gemacht. Auf die Fahrerei hätte ich ebenfalls keine Lust mehr. Eine Stunde hin und eine Stunde zurück; was für eine Verschwendung von Lebenszeit – und was für ein Dreck für die Umwelt! Deshalb gibts also keinen eigenen Weinberg. Angebaute Dinge, ob Gemüse, Tomaten oder Wein, sollten also in maximal 30 Sekunden erreichbar sein, höchstens in einer Minute mit Schuhe-anziehen. Deshalb bleibt nur die Weinrebe im eigenen Garten.

privat Wein anbauen: Weinreben am Rhein Weinberg
Klar, dass bei diesem Ausblick eigentlich jeder einen eigenen Weinberg haben möchte…

Weinanbau im eigenen Garten

Die Idee, Wein im eigenen Garten anzubauen, finde ich jedoch täglich interessanter. Ich hatte mir überlegt, die nervigen Hecken ums Grundstück vielleicht durch Weinreben zu ersetzen… Gestern habe ich mir sogar ein Buch über öko-Weinanbau auf Privatflächen besorgt und schon einmal rein gelesen. Amazon 1-Click unterstützt ja hervorragend unausgegorene Ideen. Das Buch hat 20 Euro gekostet. Wenn ich also nicht mindestens 3 Flaschen Wein ernte, hat es sich nicht rentiert.

Buch über privaten Weinanbau: Eine langfristige Investition

Ich dachte ja, mit dem Wein ist es wie mit der Tomate: In die Erde stecken, bisschen gießen, 2x umtopfen und im Herbst schön die Trauben ernten. Da habe ich mich leider ein bisschen geirrt. Weinanbau ist offensichtlich eher in den Zeitdimensionen von Obstbäumen zu messen. Also gut möglich, dass man heute anfängt, seine eigene Rebe zu ziehen und tot ist, bevor man das erste mal ernten kann. Nachdem ich das Buch mit 1-Click ja schon gekauft habe, bin ich jetzt mit dem Projekt Weinbau im Garten vermutlich erstmal nächsten 3-4 Jahre mit 20 Euro im Minus. Das hohe Verlustrisiko meiner Buch-Kauf-Investition war mir irgendwie nicht klar.

Weinreben: Wein anbeuen im eigenen Garten ist aufwändig
So ein privater Weinberg sieht auch von Nahem ziemlich eindrucksvoll aus…

Weingläser für den eigenen Wein hab ich auch schon mal bestellt…

Ein kleineres Verlustgeschäft waren die Weingläser, die ich am Wochenende ebenfalls in einem Impulskauf bestellt hatte. Sogenannte „Weinrömer“, stilecht mit grünem Fuß. Wir haben sie gestern schon benutzt. Wir trinken daraus jetzt erstmal Tomatensaft. Vermutlich so die nächsten 3-4 Jahre…

Jedenfalls werde ich Euch auf dem Laufenden halten, zum Thema Weinanbau im eigenen Garten…

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