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Tomaten pikieren: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Jetzt habe ich im letzten Topf meiner Lieblingsaussaht auch noch junge Tomatenpflanzen gefunden. Inzwischen wachsen die anderen Tomaten vor sich hin wie… Gras. Da frage ich mich, wann ist der richtige Zeitpunkt um Tomaten zu pikieren und sie in eigene Töpfe zu setzen?

Zum Pikieren habe ich vorhin ein hilfreiches Video auf YouTube gesehen, die Tomatentante meinte, man solle abwarten, bis die Tomaten mehr als zwei Blätter haben. Das wäre noch ein bisschen hin. Es war wirklich ein guter Beitrag. Sie meinte außerdem, dass man die Jungpflanzen am Abend vorher viel gießen muss, da die Pflanze einige Tage ohne Wasser auskommen muss, bis sie in der neuen Erde angewachsen ist. Also werde ich mit meiner Aussaht wohl noch ein wenig warten. Obwohl sie sich wirklich schon fast gegenseitig verdrängen. Besonders spannend finde ich auch, dass die Wurzel wirklich tief in den Boden hereinreicht (es is eine durchsichtige Plastikbehälter, deshalb kann man das ganz gut beobachten).

Die jungen Tomatenpflanzen in meinem Topf wachsen wie Gras…

Wie geht das wohl weiter mit den Tomaten…

Ich bin jedenfalls ziemlich gespannt, wie das mit den Tomaten so weitergeht und werde hier wohl noch mehr darüber schreiben…

Mein größtes Problem ist im Moment der Platz. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele junge Tomatenpflanzen angezüchtet bekomme. Irgendwie möchte man doch allen eine Chance geben – aber so groß ist mein Garten leider nicht. Vielleicht ziehe ich ein paar Pflanzen in Töpfen?

Tomaten züchten: Kerne in die Erde einsetzen funktioniert!

Neue Tomaten aus Tomaten aus dem Supermarkt ziehen funktioniert. Es funktioniert offensichtlich auch, die Kerne der Tomaten einfach in die Erde zu setzen. Trocknen der Tomatensamen ist nicht notwendig, damit sie wachsen. Hier ein Bericht zu meinem Versuch mit „Beweisbildern“:

Insgesamt habe ich drei Versuche gestartet. Beim ersten Versuch habe drei Tomaten halbiert. Ich hatte wirklich gehofft, dass die kommen, weil die Mutter-Tomaten extrem lecker waren. Hier hat sich eine ganze Zeit (sicher zwei Wochen) gar nichts getan, irgendwann kam dann mal ein verträumter Keimling heraus. Weil ich zwischendrin schon skeptisch wurde, habe ich bei einem der drei Töpfchen nachgeschaut und festgestellt, dass sie tatsächlich wachsen. Erstaunlicherweise hat das die Tomaten nicht gestört, denn das Töpfchen, das ich aufgemacht hatte, keimt jetzt auch.

Zweiter Versuch: Da hat die Tomatenzucht direkt funktioniert

Nachdem sich aber über ewige Zeiten – es waren wirklich so zwei oder drei Wochen – nichts getan hatte, und ich doch so gern Tomaten ziehen wollte diese Saison, habe ich es kurzer Hand noch einmal probiert zwei neuen Töpfen probiert. Das Resultat war wirklich überraschend: Der Topf ist voller Keimlinge und das nach nur einer guten Woche! Seht selbst:

Tomatenzucht Tomate Keimlinge funktioniert

Beim anderen Topf ist das Resultat nach einer guten Woche nicht ganz so krass, aber immer noch gut:

Zweiter Versuch: Tomaten aus alten Tomaten aus dem Supermarkt gezogen.

Hier mal zum Vergleich meine drei Töpfchen aus der ersten Runde. Ihr erinnert Euch, das waren die, mit den leckeren Tomaten.

Erster Versuch: Besonders gute Tomaten eingepflanzt. Halbe Früchte

Beim Topf ganz unten hat sich gar nichts getan. Der Topf links oben war der erste Keimling, da ist nur noch ein zweiter gekommen. Der Topf oben rechts ist das Tomaten-Töpfchen, das ich aufgemacht hatte, zum nachsehen. Erstaunlich eigentlich, dass sie das Aufmachen (und mit Wasser abwaschen) nicht gestört hat.

Mein Wachstumsgeheimnis für die Tomatenkeimlinge:

Jetzt brainstorme ich gerade, was bei den beiden Plastik-Töpfen anders gelaufen ist und wieso sich das erste von Ihnen doch noch ziemlich vom zweiten unterscheidet.

  1. Der große Topf mit den vielen Tomaten-Keimlingen stand auf der Südfensterbank, alle anderen Töpfe auf der Ostseite. Das würde jedenfalls den Unterschied der beiden großen Töpfe erklären.
  2. In der zweiten Runde habe ich keine halben Tomaten eingesetzt, sondern die Tomaten in Scheiben geschnitten und wo ich konnte sogar das Fruchtfleisch ganz weg genommen. Außerdem habe ich sie nur knapp unter die Erde gelegt, die Tomaten der ersten Runde lagen deutlich tiefer.

So.

Besonders akribische Leser fragen jetzt nach dem Dritten (siehe ganz oben) der drei Tomatenzucht-Versuche. Da hatte ich tatsächlich das Fruchtfleisch komplett entkernt und die Kerne über Nacht getrocknet. Das hatte jedoch dazu geführt, dass die Kerne ans Papiertuch angetrocknet waren. Ich hatte echte Probleme, das zu entfernen und glaube, dass ich viele Kerne verletzt habe. Aber der Versuch nicht auch nicht ganz repräsentativ, weil der Topf als einziger draußen stand. Zwar im Süden, aber es ist in den letzten Tagen schon noch einmal kalt geworden. Wenn hier doch noch etwas kommt, schreibe ich dazu vielleicht noch einmal einen Betrag oder ergänze diesen….

Baumi, der Weihnachtsstern

Dieser Weihnachtsstern hat überlebt – die letzten 7 Jahre 😉 Irgendwann habe ich um die Weihnatszeit mal einen Weihnachtsstern geschenkt bekommen. Wir beide, der Weihnachtsstern und ich, haben uns auch nach Weihnachten gut angefreundet. Er stand auf der Fensterbank, ich habe ihn gegossen, er ist so vor sich hin gewachsen. Irgendwann brauchte er dann einen größeren Kübel, dann ging das ein paar Jahre so weiter. Inzwischen ist der Weihnachtsstern, ich nenne ihn Baumi, fast 1,50 Meter hoch und hat im letzten Sommer seinen dritten Kübel bezogen. Weil ich ihn nie wirklich gestutzt habe, ist er außerdem genauso breit wie hoch, der Weihnachtsstern. Viele Leute meinten immer wieder, ein Weihnachtsstern kann überhaupt nicht überleben. Ich wusste das nicht…

Ich habe auch inzwischen ein paar Mal probiert, Minibaumis zu züchten. Hier zeige ich Euch mal ein Bild vom aktuellen Versuch:

kleiner Weihnachtsstern, ein Ableger von meinem alten Stern

Die jungen Weihnachtssterne wachsen meist ganz gut an, aber dann verlässt sie leider der Eifer. Glücklicherweise wächst der alte Weihnachtsstern immer weiter und weiter und so kann ich es hoffentlich noch oft versuchen.

PS: Eigentlich hatte ich ja mal gesagt, ich baue nur an, was man essen kann. Aber Weihnachtssterne finde ich so cool, dass ich hier mal eine Ausnahme mache.

Gammliger Eisbergsalat

Vor ein paar Wochen hatte ich diesen Artikel gefunden. Er handelt davon, wie man aus altem Eisbergsalat neuen Salat ziehen könne. Das habe ich natürlich direkt versucht. Leider war der erste Anlauf komplett verkehrt.

Eisbergsalatblätter ins Wasser legen: So war es schonmal falsch…

Ich hatte nur die Außenblättter des Eisbergsalatkopfes ins Wasser gelegt. Nachdem ich mich auch eigentlich schon echt gewundert hatte, wo denn da die Wurzeln herauskommen sollten – habe ich die mal ein YouTube-Video dazu angeschaut: Natürlich muss man den Stumpf mit ins Wasser tun. Das ist außerdem auch viel logischer…

So sollte man es, glaube ich, richtig machen

Also ein neuer Eisbergsalat-Anlauf…

Tatsächlich hat der Salat seit einiger Zeit angefangen, zu wachsen. Seht Ihr die neuen Blättchen im Salatkopf?

Eisbergsalat züchten: Da kommen wenigstens neue Blätter, aber keine Wurzeln…

Aber irgendwie hatte ichs es mir doch anders vorgestellt mit dem Salat – er fängt auch langsam an zu gammeln. In dem Artikel stand, der Salat würde neue Wurzeln ziehen, bisher sehe ich keine einzige Wurzel – nur neue kleine Blättchen. Ich bin mir echt nicht sicher, wie es mit diesem Gammel-Salatkopf weitergehen wird. Soll ich ihn jetzt wegwerfen oder soll ich versuchen, ihn in ein Beet zu setzen?

Ich bin wirklich unschlüssig…

Hat das bei Euch eigentlich funktioniert? Und falls ja, was habt ihr anders gemacht als ich?

Soll ich Hühner halten?

Sollte man Hühner im Garten halten? Seitdem ich mit dem Gärtnern begonnen habe, beschäftigt mich der Gedanke an ein paar Hühnchen im Garten. Ein Freund von mir meinte, es sei auch gar nicht schwer. Aber die Anschaffung von Hühnern muss schon gut geplant sein. Nichts gegen meine Tomaten und meine Erdbeeren, aber 4-5 Hühner sind schon noch einmal eine andere Liga – sie sind eben einfach schon noch deutlich lebendiger als die Pflanzen. Eine Fläche für Hühnerstall und Gehege hätte ich schon. Hübsche 50 Quadratmeter in einer netten Süd-Ost Ecke – da sollten sie hinkommen. 

Hier sollen meine Hühnchen ihr Zuhause bekommen…

Aber keinen Hahn!

Also einen Hahn hole ich mir lieber nicht dazu. Erstens wären da Probleme mit den Nachbarn ausgemacht, zweitens fände ich es total traurig, die kleinen Hühnchen weggeben zu müssen.

Hühner sind schon wirklich viel Arbeit…

Aber morgens zu Sonnenaufgang den Stall aufmachen, Abends zumachen, misten, pflegen jeden Tag; das will wirklich gut überlegt sein. Na klar, es gibt Klappen mit Zeitschaltuhr. Aber was passiert, wenn sich eines der Hühner in der Dämmerung verläuft und nicht mehr rechtzeitig in den Stall kommt. Ich glaube ich würde trotzdem nachschauen. Und wer kümmert sich dann um die Tiere, wenn man in den Urlaub fahren möchte? (Naja – aktuell ist das ja kein Thema) .

Fuchs, hast Du mein Huhn gestohlen?!

Angeblich besteht auch das Risiko, das Füchse nachts die Hühner fangen und fressen – sogar in eher städtischen Lagen. Schon deshalb würde ich immer selbst schauen, ob alle Hühnchen im Stall sind. Aber vielleicht installiere ich mir eine Kamera, dann könnte ich auch von Unterwegs nach dem Rechten sehen.

Überschaubare Kosten für die Hühnerhaltung…

An den Kosten liegt es nicht, für rein paar hundert Euro kann man sich stall und Gehege bei amazon bestellen… Aber nur für die Eier würde ich es nicht tun, allein für Eier ist der Aufwand schon zu groß, oder?  

Kennt jemand ein gutes Buch über Hühnerhaltung für Neulinge?

Jedenfalls bin ich gerade auf der Suche nach einem guten Buch für Einsteiger zur Hühnerhaltung. Und ich werde mich auch noch vor der abschließenden Entscheidung, ob ich mir Hühner anschaffe, Mitt einigen Leuten sprechen, die selbst welche haben. Ich habe gelesen, man kann sich sogar Hühner mieten und testen, ob man mit dem Federvieh klar kommt. Was es nicht alles gibt. 

April, April – vorbei. Aber jetzt regnet’s doch…

Vielleicht sollte ich öfter übers Wetter schreiben, denn nachdem ich gestern Abend meine Hoffnung auf Regen online hier verewigt hatte, regnet es heute morgen wirklich aus Kübeln. Überhaupt fühlt sich der April zu seinem Ende erstmals für mich so an, wie man den wechselhaften Monat aus Kindertagen kannte: Scheisse! Nass und ein wenig kühl. Aber die Erdbeeren wird’s freuen. Ich glaube dem Knoblauch ist es egal, der wächst sowieso immer weiter.

Leider können wir das Wetter nicht beeinflussen (auch wenn der ein oder andere Politiker uns das glaubend machen will), wir können nur einfach das Beste daraus machen. In Zeiten von Corona sollte man ohnehin probieren, das Beste aus jeder Situation zu machen und sich den äußerlichen Gegebenheiten anzupassen anpassen. Vorhin ist mir ein Gedanken gekommen: Wenn es seltener regnet, könnte ich doch einfach mehr Regentonnen aufstellen, um unterm Strich die selbe Menge Wasser zu haben und die nächste Dürrephase besser zu überstehen? Andererseits könnte ich auch Obst und Gemüsesorten anbauen, die weniger Wasser benötigen. Zum Beispiel mehr Knoblauch!

Wie seht Ihr das denn? Sollte man besser schimpfen und den alten Zeiten nachtrauern, versuchen, Trends mit Eigenengagement und Aktionismus umzukehren oder wäre es dann doch besser, sich auf neue Situationen einzustellen?

Einen guten Start in den Mai, wünscht Euch Bob.

Regen!

Jetzt mache ich diese Beet-Sache erst seit ein paar Wochen, doch in der Zeit hat sich meine Perspektive zum Regen ziemlich verändert: Früher fand ich es einfach ziemlich nervig, wenn mich Regen auf der Straße nass gemacht hat. Jetzt habe ich mir eine Regentonne gekauft um Regenwasser für die Pflanzen zu sammeln. Erst jetzt bemerke ich die Trockenheit, denn leider bleibt die Tonne leer. Kein Regen in Sicht für meinen Garten, und auch für sonst niemanden!
Als der Wetterbericht Regen in Aussicht stellte, und gestern morgen der Himmel ausnahmsweise nicht blau war, sondern grau – hoffte ich auf Wasser. Ein wenig kam auch herunter. Aber leider zu wenig. Gestern nicht und heute auch nicht.

Jetzt habe ich die Erdbeeren mit der Gießkanne gegossen und mit Wasser aus der Leitung. Mal wieder. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ich bin Bob!

Neulich saß ich so in meiner Küche und hab ich mir Knoblauch so angeschaut.. der war irgendwie grün. Da dachte ich mir: Es wächst ja schon. Also kann ich die Zehen doch auch in die Erde stecken… also so in etwa hat der Spaß angefangen..
Ich hätte zwar nicht gedacht, dass ich ne f**** Stunde brauche, um den Efeu vom Beet zu kriegen.