Der längste Winter aller Zeiten…

Hühnerspuren im Schnee

Früher waren mir die Jahreszeiten egal. Ich mochte Sommer zwar grundsätzlich lieber, weil mir schnell kalt ist. Ich glaube, das liegt daran, dass ich tief im Inneren ein so fauler Mensch bin, dass meinen Zellen die Motivation fehlt, mich zu wärmen. Doch seit die Hühnchen bei uns leben, sehe ich die Dinge anders. Besser: Seit die letzten beiden Hühner bei uns leben: Angefangen hatten wir mit 4 Hühnern, doch drei sind gestorben – ich denke, weil sie der (Hobby-)Züchter ziemlich verpfuscht hat.

Hühner im Schnee beim Mais essen
Unsere Hühner: Lotti und Emma (von links) beim Mais essen

Dem letzten verbliebenen Huhn haben wir dann Gesellschaft geholt: Lotti, die Legehenne, ist wirklich pflegeleicht. Ihr macht auch das nass-kalte Wetter, das in diesem Winter irgendwie zum Standard geworden ist, nicht viel aus. Seit kurzem legt sie sogar wieder richtig viele Eier.

Doch um Emma, unser verbliebenes Huhn, mache ich mir wirklich Sorgen bei dem Wetter. Ich hoffe gerade so sehr, dass sie die warmen, schönen Tage noch einmal erleben wird. Der Züchter hatte mir geschrieben, von seinem Wurf wären nur drei Hennen übrig geblieben; es waren wohl um die dreißig. Emma hatte bis hierhin schon Glück, sie durfte länger leben, als ihre Schwestern. Aber jedesmal wenn es so nass und kalt ist, hoffe ich, dass der Winter bald ein Ende hat und sie ihre verbleibende Zeit noch ein wenig genießen kann…

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